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Auf gings zur letzten Etappe nach Wien!
Sieben Tage lang radelte ich mit den Parkinson-Patienten aus den verschiedenen Bundesländern im Rahmen der Sympath "Fahr mit" Fahrradstaffel 2015 von Innsbruck nach Wien. Die Parkinson Selbsthilfe österreich wollte Bewusstsein schaffen für die vielfältigen Herausforderungen, vor dieser Krankheit. Die Abschlusskundgebung fand heute Nachmittag in Wien im Marx Palast statt. Einmal mehr wurden im Rahmen dieses Events die Schwerpunkte der auch in österreich stattfindenden Forschung auf diesem Gebiet deutlich gemacht.

Parkinson ist eine unheilbare neurodegenerative Erkrankung des Nervensystems. Sie schreitet unaufhaltsam voran und raubt den Patienten zunehmend ihre Mobilität. In österreich zählt mehr als 20.000 Betroffene. Das heimische Pharmaunternehmen Affiris ist Teil des EU-Projekts Sympath, das zwei vielversprechende therapeutische Impfstoffe im Kampf unter anderem gegen die Parkinson-Erkrankung entwickelt. Denn derzeit gibt es noch keine Therapie, die den Verlauf der Krankheit stoppen kann. Doch regelmäßige körperliche Aktivität kann dabei eine wesentliche Unterstützung sein, und das zeigten die Betroffenen bei dieser Fahrradstaffel von Innsbruck nach Wien.

Die Strecke verbindet die zwei am Forschungsprojekt SYMPATH beteiligten klinischen Zentren aus österreich. Wir wollen Patienten erzählen lassen, wie es sich anfühlt, mit dieser Krankheit zu leben. So möchten wir einen Beitrag leisten, Patientenorganisationen in ihrer Arbeit zu unterstützen, die Belange von Parkinson-Patienten zu vertreten und die öffentlichkeit für Parkinson zu sensibilisieren. Mit dieser Initiative möchten wir ein Zeichen setzen, wie wichtig eine verbesserte Diagnostik und Behandlung von Parkinson nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern für die ganze Gesellschaft ist. Mehr Informationen unter: PARKINSON ÖSTERREICH