Tennengauer Perchtentreiben

January 06, 2014  •  Kommentar schreiben

Tennengauer PerchtentreibenTennengauer Perchtentreiben Die Barmstoana Perchten
1987 beschloss eine Gruppe das Perchtenbrauchtum ins Leben zu erwecken. Die Gruppe hatte vor sowohl Masken als auch Ausrüstung selbst herstellen. Dabei lag ihnen besonders die Herstellung von Holzmasken am Herzen. Am Anfang schnitzten sie nur Krampusmasken, im Laufe der Zeit kam eine Vielzahl anderer Perchtenfiguren, wie beispielsweise Hexen, Schnaberl und Steinmandl hinzu.

Und so kam es wieder zur Namensfindung der Gruppe, da diese Figuren die Sage rund um die Barmstoana bei Hallein unterstreichen. Das Ziel des Perchtenbrauchtums war und ist das Böse zu vertreiben und das Gute herbeizuwünschen.

Die Figuren
Das Moosmandl ist ein Waldgeist der die bösen Geister aus dem Wald vertreibt.
Das Stoamandl ist der Hausgeist, er symbolisiert die Barmstoana und erinnert an die Sage.
Der Tod geht mit der Sense umher, man sollte sich in Acht nehmen vor ihm.
Die Hexe in Begleitung mit dem Tod beendet das nächtliche Treiben.
Der Schnabler sammelt Geld oder versucht Gegenstände zu stibitzen.
Der Krampus Percht steht im Zusammenhang mit der Sagengestalt.

Bis heute finden in Österreich, aber auch in Südtirol, der Schweiz und im Süden Deutschlands die Perchtenläufe in der nach Weihnachtszeit (den Rauhnächten von Heiligabend bis Dreikönigstag, traditionellerweise haben Perchten auch nur in dieser Zeit etwas mit Brauchtum zu tun).

6. Jänner 2014 aus Golling - Gasthof Torrenerhof.

 


Kommentare

Keine Kommentare veröffentlicht.
Wird geladen...
Abonnieren
RSS
Archiv
Januar Februar März April Mai Juni (1) Juli (1) August September (1) Oktober November Dezember
Januar (1) Februar März April Mai Juni (1) Juli (1) August (1) September Oktober November Dezember
Januar Februar März April Mai Juni Juli (3) August (3) September (3) Oktober (7) November (2) Dezember (3)