Kongress „Jedermanns Tod“ – Ein besonderer Dialog über das Lebensende
Vom 27. bis 28. Oktober 2025 stand St. Virgil Salzburg ganz im Zeichen eines Themas, über das viele nicht gerne sprechen: den Tod. Gemeinsam mit der Stadt Salzburg wurde dort der Kongress „Jedermanns Tod“ veranstaltet – zwei Tage voller spannender Gespräche, Vorträge, Workshops und offener Diskussionen rund um das Lebensende. Schon beim Ankommen war die Stimmung besonders – einerseits nachdenklich, andererseits unglaublich offen und wertschätzend. Menschen aus verschiedensten Bereichen kamen zusammen: Pflege, Medizin, Philosophie, Seelsorge, aber auch Kunst und Bildung. Das machte den Austausch vielseitig und lebendig. Am zweiten Tag gab es ein richtig abwechslungsreiches Programm – von inspirierenden Vorträgen über Workshops bis hin zu intensiven Gesprächsrunden. Es war spannend zu erleben, wie unterschiedlich Menschen mit dem Thema Tod umgehen und welche neuen Perspektiven sich daraus ergeben. Besonders beeindruckend fand ich, wie offen über Dinge gesprochen wurde, die sonst oft verdrängt werden.
Auch bekannte Persönlichkeiten waren vor Ort: Stadträtin Andrea Brandner, Jakob Reichenberger, der Direktor von St. Virgil, und Anja Hagenauer vom Team Vielfalt begleiteten den Kongress an beiden Tagen und setzten wichtige Impulse.
Ein Highlight war die kreative Annäherung an das Thema: In einer besonderen Performance wurden Aristoteles und Florence Nightingale zum Leben erweckt – als Vordenker, die uns daran erinnern, wie sehr die Auseinandersetzung mit Leben und Sterben schon immer Teil der Menschheitsgeschichte war. (Audiodatei folgt noch) Für mich persönlich war der Kongress eine richtig bereichernde Erfahrung. Ich habe viele Denkanstöße mitgenommen, neue Menschen kennengelernt und gemerkt, wie wichtig es ist, das Thema Tod aus der Tabuzone zu holen. Es war ein Ort, an dem man ehrlich und ohne Angst über Dinge sprechen konnte, die uns alle betreffen.
Ein großes Dankeschön an das gesamte Team von St. Virgil Salzburg für die großartige Organisation und die herzliche Atmosphäre!
Ich bin dankbar, dass ich dabei sein durfte – mit vielen Eindrücken, neuen Erkenntnissen und spannenden Gesprächen im Gepäck. (Bilder und Impressionen aus den Workshops und vom Haus St. Virgil runden meinen Text ab).
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