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Beginn, Verlauf und eine gute Idee, aber falscher Wortlaut und falscher Zeitpunkt!

December 13, 2020  •  Kommentar schreiben

CoronaCorona

Am 31. Dezember 2019 wurde die WHO über Fälle von Lungenentzündung mit unbekannter Ursache in der chinesischen Stadt Wuhan informiert. Daraufhin identifizierten die chinesischen Behörden am 7. Januar 2020 als Ursache ein neuartiges Coronavirus, das vorläufig als „2019-nCoV“ bezeichnet wurde. Das neue Virus erhielt später die Bezeichnung „COVID-19-Virus“.
 

11. Februar bekommt es einen weiteren Namen: SARS-CoV-2, dabei steht SARS für „Severe Acute Respiratory Syndrome“, auf Deutsch: Schweres Akutes Atemwegssyndrom. Die Forschungsinstitute in Österreich und bei unseren Nachbarländern, sind dabei der Meinung, dass das Risiko, sich mit dem neuen Virus angesteckt zu werden, weiter als gering ist.
 

13. Februar kam es in Europa zu einer außerordentlichen Sitzung der Gesundheitsminister/innen und keiner dachte daran, dass ein Leben aller Menschen innerhalb von den nächsten Wochen durchgerüttelt wird, dieses wollte da keiner richtig wahrhaben. Doch die Zeichen waren alle da.

21. Februar deutlicher Anstieg von COVID-19-Fällen in Europa. In Norditalien wird ein erheblicher Anstieg von COVID-19-Fällen verzeichnet. Gleichzeitig melden viele andere Europäische Mitgliedstaaten Fälle von infizierten Personen.

3. März angesichts der sich verschlechternden Lage und der verschiedenen betroffenen Sektoren (Gesundheit, Katastrophenschutz, Wirtschaft, Behörden) aktivierten die Europäischen Mitgliedstaaten höhere Schutzmaßnahmen: stärker über COVID-19 aufzuklären, den Schutz besonders gefährdeter Personen zu verstärken und Eindämmungsmaßnahmen festzulegen, einschließlich faktengestützter Hinweise zu Reisen nach und aus Risikogebieten.

Und so entwickelte sich COVID19 in Österreich
(von Redaktion Addendum)

 

Wie sinnvoll sind Corona-Massen Test vor Weihnachten?
Welche Menschen erhoffen sich durch einen Covid19-Test ein sicheres Weihnachtsfest?

Allein schon das Wort Massentest wirkt abschreckend, den alles was mit Massen zu tun hat wirkt in der heutigen Zeit negativ. Und jeder von uns der zur Arbeit geht und an Weihnachten denkt, würde im schlimmsten Fall in dieser Zeit dann in Quarantäne sein. Und zweitens geht es darum, dass Menschen gefunden werden, die infiziert sind, aber keine Symptome haben oder zeigen, um gefunden zu werden. Nur so kann man die Infektion angesteckt zu werden verhindern.


Wer kam zu den Testungen und wie war die Reaktion dazu?
Bei einer kurzen Umfrage nach der Testung im Tennengau war der Großteil eher ältere Personen und Familien, der Bereich Jugendlicher war nur selten, so auch die Antworten von älteren Personen. Wir machen mit, weil wir es wissen wollen. Aber die Jugend geht lieber Feiern oder trifft sich mit Freunden, so die antworten dazu.

Auch Antigen-Tests werden als "Corona-Schnelltests" bezeichnet.
Antigen-Tests liefern viel schneller ein Ergebnis als die bisher üblichen PCR-Tests, allerdings sind sie weniger empfindlich. Daher ist es wichtig, dass die Probe korrekt genommen wird, wofür geschultes medizinisches Personal am besten geeignet ist. Andernfalls kann der Antigen-Test trotz Infektion ein negatives Ergebnis anzeigen.

Bei korrekter Anwendung finden sie aber ziemlich zuverlässig jene, die viele Viren in Hals und Rachen haben und besonders ansteckend sind. Allerdings ist auch dieser Test eine Momentaufnahme. Das Ergebnis kann am nächsten Tag schon anders sein, etwa wenn der Betreffende sich erst vor wenigen Tagen infiziert hat und die Zahl der Viren gerade wächst. Um eine Infektion auszuschließen wäre daher täglich ein Test notwendig.

Sinn von Massen-Antigen-Tests fraglich
Die relative niedrige Genauigkeit der Antigen-Tests ist auch ein Grund, der gegen Massentests mit ihnen spricht. Wenn nur ein geringer Prozentsatz der Bevölkerung infiziert ist, kann die Zahl der falsch positiven Ergebnisse genauso groß oder auch größer sein als die der tatsächlich richtig positiven. Quarantänemaßnahmen, die daraus folgen, würden dann mehr Menschen treffen, die irrtümlich als infiziert gelten als tatsächlich Infizierte.

Und warum ist der jetzige Anteil der Massentests in Österreich nicht so angelaufen wie erwartet?
Diese und andere Fragen werden uns noch länger Beschäftigen…

 

Im Tennengau waren es 13.554 Personen (28,4 Prozent) mit 99 positiven Tests auf das Coronavirus.

Ein großer Dank geht an alle Gemeinden, Freiwilligen (Rettung, Feuerwehr, Ärzte, Apotheker, Polizei und den vielen Helfern). Das Land Salzburg hat mehr Teilnehmer erwartet (rund 60%) mitgemacht haben rund ein Drittel.


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