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Nebenwirkungen pro 1.000 Stiche bei Impfstoffe

March 10, 2021  •  Kommentar schreiben

CoronaCorona Seit 29. Januar 2021 darf neben BNT162b2 (Comirnaty) von Biontech/Pfizer und mRNA-1273 von Moderna auch mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca in der EU geimpft werden.

Die STIKO (Ständige Impfkommissionrät), nur 18- bis 64-Jährige damit zu impfen, die EMA setzt keine Altersobergrenze: Da es zuverlässige Informationen zur Sicherheit in dieser Altersgruppe gibt, könne der Impfstoff bei Älteren eingesetzt werden.


In Dänemark wird vorübergehend niemand mehr mit dem Corona-Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens AstraZeneca geimpft. Grund für den zunächst 14-tägigen Stopp seien Berichte über schwere Fälle von Blutgerinnseln bei Personen, die mit dem Mittel gegen Covid-19 geimpft worden seien, teilte die dänische Gesundheitsverwaltung am Donnerstag mit. Die europäischen Arzneimittelbehörden hätten vor dem Hintergrund eine Untersuchung des Impfstoffes eingeleitet. Man könne jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststellen, ob ein Zusammenhang zwischen dem Vakzin und den Blutgerinnseln bestehe.

Regierungschefin Mette Frederiksen bestätigte vor Reportern vor einem Krankenhaus im dänischen Herlev, dass die Verabreichung des AstraZeneca-Impfstoffs ausgesetzt werde.

Todesfall auch in Österreich
In Österreich waren in den vergangenen Tagen ein Todesfall und zwei Krankheitsfälle mit einem zeitlichen Zusammenhang mit der ersten Teilimpfung mit AstraZeneca bekannt geworden.

Eine 49-jährige Krankenschwester des Landesklinikums Zwettl war in Folge schwerer Gerinnungsstörungen gestorben, eine 35-jährige Kollegin entwickelte eine Lungenembolie, befand sich zuletzt jedoch auf dem Weg der Besserung. Bei diesen beiden Fällen in Niederösterreich hatten die betroffenen Frauen zuvor Impfungen aus derselben Charge erhalten.

Bisher haben etwa 142.000 Menschen ihren ersten Stich mit dem AstraZeneca-Vakzin bekommen. Bei mehr als 70 Prozent der bisher verabreichten Impfungen kam das Vakzin von Pfizer/Biontech zum Einsatz, in vier Prozent das von Moderna. Bei nur 128.650 AstraZeneca-Stichen von 780.000 Corona-Impfungen ist dieser Impfstoff für 6.098 von 9.667 Nebenwirkungen verantwortlich.

Mit dem Impfstoff AstraZeneca besteht bei den Zusammenhang mit Gerinngungsstörungen zu diesen Fällen kein Zusammenhang.

Alleine in Österreich wurden mehr als 130.000 Menschen geimpft,
In England mehr als zehn Millionen Menschen und im Rest von Europa 5 Millionen Menschen.

 


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